Örtliche Informationen und Aktuelle Nachrichten
San Miguel de Salinas

Einigkeit aller Präsidenten und Anwohner der Urbanisationen | Demokratie im Gemeinderat von San Miguel de Salinas - was ist das? | 50.000 bei Demo gegen Bauexzesse in Valencia | Coto privado de Caza - was ist das? | Jahresversammlung der "Asociacion de Vecinos | Ciudad de las Comunicaciones | Erklärungen zum RAUMORDNUNGSPLAN | Kampf um den Erhalt der Sierra Escalona | Restaurante Los Carteros | Spanisch lernen | Mit vereinten Kräften für unsere Sicherheit | Hauptwohnsitz ist entscheidend | Wichtige Unterlagen | SICHERHEIT für alle Einwohner | KOMMUNALWAHL im Mai 2007 | RAUMORDNUNGSPLAN von San Miguel de Salinas
ACHTUNG - BETRÜGER UNTERWEGS - ACHTUNG

Heute, 4. Oktober 2006 klingeln wieder 2 Männer an unseren Haustüren und geben sich als Vertreter von Gasunternehmen aus, um Gasanschlüsse zu „ kontrollieren“, auszubessern und entsprechende Kosten einzufordern.

Diese Praktiken sind von Zeit zu Zeit in den Urbanisationen zu beobachten, jeder sollte wissen, dass die diversen Gasunternehmen KEINE Beauftragten schicken, es sein denn, dass sie zuvor bei einem Gasunternehmen vom Hauseigentümer angefordert wurden.
Diese Männer sind also Betrüger !!!!
Nachdem auch bei uns geschellt wurde, habe ich gleich die Polizei in San Miguel angerufen ( 639 62 00 22 ), ihnen die Situation geschildert und meinen Verdacht, dass es sich hier um Betrüger handelt, mitgeteilt, die einzige Reaktion der Polizei war ein hämisches Lachen.

Keine Unterstützung der Bürger durch die Polizei !!!

Versprechungen des Gemeinde San Miguel de Salinas...
Die Gemeinde San Miguel de Salinas erneuert zur Zeit im Ortsteil 'Balcon de la Costa Blanca' die Straßenbeläge. Dafür stellt die Verwaltung der Provinz Alicante der Gemeinde 256.170 € zur Verfügung. Bereits seit Juli werden in der Siedlung die Wasser- und Abwasserleitungen saniert. Der Gemeindebaurat Manuel Perez kündigt gegenüber der Wochenzeitschrift Costa Blanca Rundschau ähnliche Sanierungsmaßnahmen auch für andere Siedlungen wie etwa die „Ciudad de las Comunicaciones“ an. ( pf )...hier anklicken

Haben Sie sich getroffen ‚Mickey von auf den Engel‘ (Mickey from up the Angel)? Dies ist der späteste Artikel von Mickey.

Heute 15. September 2006 veröffentlicht die Website eine Verlautbarung des Rathauses unter der Überschrift : Bürgermeister beruft den Rat der Gemeinde ein, um Maßnahmen gegen die Aktivitäten der ASOCIACION DE VECINOS zu beschließen. ( LA MAYOR PARTE DE LOS TEMAS DENUNCIADOS … )
Das Rathaus sieht offensichtlich die ASOCIACION DE VECINOS als einen feindlichen Fremdkörper, ausgefüllt mit linker Politik und Demagogen, und das ist ihr ein Dorn im Auge, weil sie keine Opposition haben möchte.
Die ASOCIACION DE VECINOS hinterfragt die Entscheidungen der Gemeindeverwaltung, zeigt Missbrauch auf, verteidigt das Ökosystem und den Naturschutz und repräsentiert eine Gemeinschaft, die sich für eine sinnvolle Zukunft der Gemeinde einsetzt. Noch wichtiger ist es, dass sie eine demokratisch gewählte Körperschaft ist.
So wie es derzeit aussieht, lässt der Bürgermeister mit seinen Gemeinderäten der ASOCIACION DE VECINOS gegenüber zu viele Muskeln spielen – er wird es politisch nicht überleben.
Denn wer hier wirklich die Macht hat wird ihm der Bürger bei der Kommunalwahl 2007 zeigen! Opposition ist eine sinnvolle Einrichtung für eine gute Politik – sicherlich anstrengender als eine Diktatur.(pf - 15 September - original Mickey from up the Angel)


'Panem et circenses'

Brot und Spiele, für die römischen Herrscher wichtige Dinge, um das unzufriedene und aufbegehrende Volk günstig zu stimmen und zu beeinflussen. Brot für die Armen und jeder liebte die Gladiatorenkämpfe und Spiele. So konnten mit diesen Geschenken alle beruhigt werden. Wenn Sie es noch nicht gemerkt haben:Wir haben hier in San Miguel de Salinas unsere eigenen Herrscher: Centuria Romana

Notas de Prensa - 3 August 2006 Die Asociacion de Vecinos verklagt die Gemeinde San Miguel de Salinas mit seinem Bürgermeister Angel Saez vor der EU-Kommission
Die Nachbarschaftsvereinigung verklagt die Gemeinde bei der Gesundheitsbehörde der EU wegen des gebrochenen Versprechens des Bürgermeisters Angel Saez bezüglich der Lieferung von unbelasteten Trinkwassers in einigen Urbanisationen (Eagles Nest, Lomas de Campoamor, Mirador de Mediterraneo, Blue Lagoon, Blue Hill, Aldea del Monte und El Galan)
Der Bürgermeister hatte versprochen, spätestens im Sommer 2006 unbelastetes Trinkwasser in diese Urbanisationen zu liefern, auf Nachfragen im Mai 2006 bei der Gemeindeverwaltung stellte sich heraus, dass dieses Projekt nicht in Angriff genommen wurde.
Aus diesem Grund wurde Klage gegen die Gemeinde San Miguel de Salinas bei der zuständigen EU-Kommission erhoben...hier anklicken

10.August 2006
- Die auf dieser Website neu angekündigte Bevölkerungsstatistik der Gemeinde San Miguel de Salinas zeigt, dass wieder mehrere britische Residenten beim Einwohnermeldeamt registriert sind.
Es stellt sich für die englischen Bewohner, der größten demokratischen Gruppe hier in der Gemeinde, mittlerweile verstärkt die Frage : “Gibt es nicht hier viele ungelöste Probleme in der Stadt ? Was können wir zusammen mit unseren deutschen Mitbewohnern tun, um die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und dem Gemeinderat zu intensivieren?”
Schließlich repräsentieren Engländer und deutsche Einwohnern zusammen ein ziemlich starkes Potential von 47,74 % der Einwohner von San Miguel de Salinas... hier anklicken

 

Wieder eine Anzeige gegen die Gemeinde
Es vergeht kaum eine Woche ohne Anzeige gegen die Gemeinde San Miguel.
So hat die Gemeindeverwaltung eine Lizenzvergabe an ein Zementwerk im Industriegebiet Lo Quiles zwar veröffentlicht, aber das gesetzlich geforderte notwendige Gutachten fehlt.
Die Nachbarschaftsvereinigung von San Miguel de Salinas hat 48 Stunden vor Ablauf der Einspruchsfrist im Rathaus die Unterlagen für die Lizenzvergabe eingesehen und festgestellt, dass das geforderte Gutachten fehlt.
Zwar enthält die Akte die Aufforderung an die Techniker, dieses Gutachten zu erstellen, dieses ist aber unbeantwortet geblieben. Seit mehr als 2 Monaten ist nichts geschehen.
Das Gesetz 3/1989 ist in diesem Punkt eindeutig : es besagt, dass die Techniker der Gemeinde einen provisorischen Bericht innerhalb von 15 Tagen zu erstellen haben. Hierin müssen u.a. der Belästigungsgrad, die Umweltverträglichkeit und andere sachdienliche Aspekte aufgezeigt werden.
Wenn dieses innerhalb der Frist nicht erfolgt ist, muss der ganze Vorgang für nichtig erklärt werden.
Hier fällt der Nachbarschaftsvereinigung auf, dass derartige Verfahrensfehler „ immer derselben Interessengruppe“ zugute kommen.
Gleichzeitig wird kritisiert, dass die Anhäufung von Zementwerken andere Industriezweige abschrecke. (pf - 220706)

GESUNDHEITSWESEN
Beschreibung - Die Gesundheitsfürsorge der Sozialversicherung umfasst die Erbringung medizinischer und pharmazeutischer Dienstleistungen, die zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Personen erforderlich sind. Für die Inanspruchnahme dieser Gesundheitsfürsorge ist eine Krankenversicherungskarte (Tarjeta Sanitaria) erforderlich...hier anklicken

Wohin mit den 262.000 € Zuschuss für die Gemeinde San Miguel de Salinas?"Brot und Spiele"

Das alte Rom und die Gemeinde San Miguel de Salinas, der Vergleich lohnt sich und zeigt Erstaunliches auf.
Früher gab es zur Beruhigung der Bevölkerung "Brot und Spiele", das Volk sollte bei Laune gehalten werden und den unerträglichen Alltag vergessen, in San Miguel de Salinas gibt es die "Fiesta de San Miguel Arcangel".

Da protestierten aufgebrachte Bewohner der Gemeinde gegen die völlig ungerechtfertigten, überhöhten Wasserpreise (1.200 € für 3 Monate Nachzahlung für 2003 ) (CBN 1136, S. 34 ) und der Bürgermeister Angel (an diesem Vornamen ist er sicher schuldlos) Saez Huertas (PP) drohte den Demonstranten im Rathaus mit dem Abstellen des Wassers, falls sie diese Preise nicht bezahlen - nicht so schlimm, denn bei der Fiesta gibt es Wein für alle umsonst. Die alten römischen Herrscher umgaben sich mit einer Leibgarde wenn es brenzlig wurde, bei dem Wasserprotest in San Miguel de Salinas tauchten plötzlich 3 Polizisten im Rathaus auf, die sich dann in der Nähe des Bürgermeisters aufhielten und schweißgebadet versuchten, nicht auf Pressefotos zu erscheinen. Da veranstaltet die Gemeinde eine mehrwöchige Fiesta mit Paella, Tortilla, Bocadillo und Wein umsonst für alle, mit großem Feuerwerk und täglichen Knallereien morgens und abends. Da hat die angebliche leere Stadtkasse Geld genug für die Feier der Fiesta zur Verfügung – Hauptsache die Bevölkerung hat Brot und Spiele und vergisst,
  • dass in einigen Urbanisationen von San Miguel de Salinas ungenießbares Trinkwasser geliefert wird,
  • dass unzumutbare demolierte Straßen in den Urbanisationen nicht repariert werden,
  • dass seit Monaten aus einer defekten Wasserleitung in der Urbanisation Ciud. Comunicaciones , Phase 2, das teure Trinkwasser unkontrolliert auf die Straße läuft (der Gemeinde ist dieser Missstand mehrmals mitgeteilt worden!),

 
  • dass während des Regens der Rasen am Eingang der Ciud. Comunicaciones mit Trinkwasser gesprengt wird,
  • dass derzeit weiter ein zweites illegales mehrstöckiges Gebäude gegenüber dem Rathaus der Gemeinde ausgebaut wird ( CBN 1118, S. 37 ),
  • dass vom Stadtrat in einer "Nacht-und Nebel-Aktion" illegale Rodungen in der Sierra Escalona vorgenommen wurden, um Bauland zu schaffen ( CBN 1119, S. 29 ),
  • dass mit Duldung der Gemeinde San Miguel de Salinas in Lago Azul illegal Häuser gebaut und verkauft wurden, ohne dass Trinkwasser vorhanden ist und sich die Stadtverwaltung ihrer Pflicht entzieht, für die Anwohner zu sorgen ( CBN 1083, S. 33)
  • und dass der derzeitige Bürgermeister Saez Huertas (PP) vor der Bürgermeisterwahl 2003 versprochen hat, für den Ausbau der Infrastruktur schnellstens zu sorgen (CBN 1029, S. 30).

Sicherlich vergisst bei der Fiesta der Bürgermeister dann auch die 'Bandito' - Rufe der Wasserprotestanten am 14.10.2005 im Rathaus bei seiner Drohung, das Wasser abzustellen.

Da läuft in der Gemeinde San Miguel de Salinas vieles falsch , mit „Brot und Spiele“ soll das in Vergessenheit geraten. Wir werden uns bei der nächsten Bürgermeisterwahl an die Missstände erinnern, der Rausch des umsonst gereichten Weines ist verflogen und die Knallkörper sind abgebrannt, die Missstände aber bleiben und die Parteien PP / PdeSM / SMI, mit Bürgermeister Saez Huertas an der Spitze wird sich von mind. 60 % der nichtspanischen Bevölkerung fragen lassen müssen : Was hat der Gemeinderat für uns, für die Bevölkerung getan. Die Antwort kann nur lauten : 'Brot und Spiele'

Peter Flügel : 070706

 
Ärztlicher Notdienst in SMdS

Die Nachbarschaftsvereinigung in San Miguel de Salinas verspricht Demonstrationen und eine Mobilmachung gegen die angekündigten Pläne der Gemeindeverwaltung, dass zukünftig der medizinische Notdienst im Centro de Salud wegfallen soll. Was war geschehen ? Für den Oktober 2006 hat die Gemeinde die Einführung des Gesundheitssektors Nr. 22 (Departamento de Salud) angekündigt, denn dann soll das neu erbaute Krankenhaus von Torrevieja in Los Balcones geöffnet werden. Nach Informationen ist auf einem Treffen zwischen der Betreiberfirma des Krankenhauses und einigen Bürgermeistern in dieser Region eine mögliche Schließung des nächtlichen Notdienstes in San Miguel vereinbart worden.

Diese Vereinbarung ist ohne eine entsprechende Information an die Einwohner erfolgt, die Asociacion de Vecinos beklagt diese mangelhafte Politik seitens der Gemeindeverwaltung. Sie bemängelt das gängige Verfahren des Gemeinderats, laufend neue Bauvorhaben zu genehmigen und dabei die bestehenden Mängel in den Urbanisationen unberücksichtigt zu lassen, sogar medizinisch notwendige Leistungen einzustellen. Der Bürgermeister hat dazu in einer amtlichen Veröffentlichung vom 5. Juli 2006 der Asociacion de Vecinos bezüglich dieser Information Manipulation der Bevölkerung vorgeworfen. DEMOKRATIE – was ist das für diesen Bürgermeister ?? Machen wir uns ein eigenes Bild von den wahren Zuständen in San Miguel de Salinas !!!! (pf)

Aussage Vom Rathaus | Aussage von Der Vereinigung von Vecinos

Einigkeit aller Präsidenten und Anwohner der Urbanisationen von San Miguel de Salinas

Karen Landon, die Präsidentin der Urbanisation Aldea del Monte – San Miguel de Salinas – hat sich zum Ziel gesetzt, eine Einigkeit und Geschlossenheit aller Urbanisationspräsidenten herbeizuführen, um so San Miguels Bürgermeister und dem Gemeinderat die Wünsche und Vorstellungen der Urbanisationsbewohner mit Nachdruck vortragen zu können.
Das Chaos der unterschiedlichsten Intentionen der verschiedenen Urbanisationen, das Kompetenzgerangel und die Zerstrittenheit in den Urbanisationen sollen der Vergangenheit angehören, denn letztlich haben wir alle das gleiche Ziel:
Dem Gemeinderat von San Miguel de Salinas mitzuteilen,
WAS wir wollen,
Welche Wünsche und Beschwerden wir haben,
Wie wir uns die Gestaltung unserer Umwelt vorstellen,
Wann unsere Vorstellungen im Gemeinderat behandelt und dann eventuell umgesetzt werden.

Leider gibt es in San Miguel de Salinas immernoch Urbanisationspräsidenten, die desinteressiert an der Entwicklung ihrer Urbanisation sind, die einseitig nur an ihre Interessen denken und eine Zusammenarbeit mit anderen ablehnen.

Wir sollten alle die gleichen Ziele haben : den Ausbau der Infrastruktur und das Beheben aller Schäden in den verschiedensten Urbanisationen , eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung unserer Gemeinde, frei von allen größenwahnsinnigen Vorstellungen seitens der Politiker und Promotoren und die Einhaltung aller bestehenden Gesetze.

Karen Landon ist erreichbar unter : Tel.: 966 791 926 -  Mobil 677 110 972 -  e-mail : karenlandon21@hotmail.com (pf-300606)

Demokratie im Gemeinderat von San Miguel de Salinas - was ist das? San Miguels Bürgermeister ohne Respekt vor dem Gesetz.
Offenbar interessiert San Miguels Bürgermeister Angel Saez (PP) das Gesetz nicht, denn schon wieder muß er durch eine Anzeige der Nachbarschaftsvereinigung Asociacion de Vecionos daran erinnert werden, dass die neu geplante Urbanisation Los Invernaderos auf gesetzlich geschütztem Land errichtet werden soll.
Es zeugt schon von viel Frechheit und Ignoranz, wenn trotz der Vorgaben des Wasserwirtschaftsamtes des Segura und auch der Entscheidung des Landesbauministeriums, dieses Gebiet als besonders schützenswert und nicht bebaubar auszuweisen, fleißig gebaut wird.
Wer ist eigentlich in der Lage, diesen Bürgermeister mit seinem Gemeinderat zu stoppen , ihm beizubringen, dass auch ER sich an Recht und Gesetz zu halten hat und ihm klarzumachen, wie größenwahnsinnig ER seine Politik betreibt ??
Kann sich San Miguel de Salinas wirklich solch einen Bürgermeister, der mit Klagen und Anzeigen überzogen ist, leisten?
In allen demokratischen Ländern vertritt der Bürgermeister die Mehrheit seiner Bevölkerung auf gesetzlicher Basis, hier kann sicherlich von Demokratie und Gesetzestreue keine Rede sein. (pf - 250606)

Autobahn droht:
Nach Informationen aus gut unterrichteten Kreisen hat in dem neuen Flächennutzungsplan der Stadtrat von San Miguel de Salinas eine Fläche für den geplanten Neubau der Autobahn Torrevieja – Orihuela eingeplant. Dieses geschieht gegen die damals in Stadtrat einstimmig beschlossene Lösung, den Streckenverlauf dieser Autobahn abseits des Ortskerns zu führen.
Diese neue Entscheidung gegen demokratisch gefasste Beschlüsse ist ein Verrat an allen Bürgern der Gemeinde.


foto - Los Invernaderos, SMdS - June 2006 - Angel Fueyo

Illegaler Neubau gegenüber der Gemeindeverwaltung:
Das 3. Stockwerk eines Neubaus im Gemeindezentrum in Sichtweite des Rathauses wurde gegen den gültigen Bebauungspaln, der lediglich 2 Stockwerke zulässt, weitergebaut und ( trotz Anzeige der örtlichen Nachbarschaftsvereinigung ) fertiggestellt.
Mehr noch, direkt daneben wurde ein gleiches Gebäude erstellt, ebenfalls zu hoch. Auf die ebenfalls erfolgte Anzeige zu Jahresbeginn hat die Polizei bisher noch nicht reagiert. Das Bauamt wollte erst prüfen, ob der ohne Genehmigung erfolgte Bau ein Sanktionsverfahren nach sich ziehen könne. Es wurde weitergebaut.
Nach angaben der Asociocion de Vecinos ist der örtliche Friedensrichter alleiniger Geschäftsführer der Firma, die dieses haus hochzieht. Diese Firma wiederum hat denselben Sitz wie der langjährige Arbeitgeber des amtierenden Baustadtrats.
Dennoch wird das Haus weitergebaut.
Als die Opposition in der letzten Stadtratssitzung Fragen zu diesem Fall formulieren wollte, erklärte Bürgermeister Angel Saez (PP) die Sitzung kurzerhand für beendet.

Welch ein Demokratieverständins herrscht im Stadtrat? (pf - 100606)

50.000 bei Demo gegen Bauexzesse in Valencia

Für unsere Zukunft – verteidigt das Land unter diesem Motto stand die Großdemonstration gegen Bauspekulanten am 3.6.2006 in den Straßen von Valencia. Mehr als 100 Bürgerinitiativen aus der Vega Baja, haben zu dieser Demonstration aufgerufen und teilgenommen haben auch Mitglieder der Asociacion de Vecinos die Freunde der Sierra Escalona und viele Bürger aus San Miguel de Salinas.
In der Kritik standen ungezügelte Bautätigkeit an der valencianischen Küste und Umweltsünden. Die Befürchtung, dass unsere Region seit einigen Jahren immer mehr unter Asphalt und Beton versinkt, haben viele Einwohner. Es wurde das Ende der zweifelhaften Erschließungsprojekte, die gegen den Willen der Bevölkerung eingeleitet wurden, gefordert.
Der spanische Fernsehsender TVE 1 nahm die Demonstration und ein neues spanisches Baugesetz zum Anlass, um über Bauexzesse in der Comunidad Valencia zu berichten.
Die valencianische Landesregierung fühlt sich durch diese Fernsehberichte verunglimpft und forderte den Sender auf, diesen Bericht unverzüglich richtig zu stellen. (pf - 080606)

Coto privado de Caza - was ist das?

Jeder von uns hier hat schon mal das Schild Coto privado de caza gesehen und sich gefragt, was es bedeutet.
Wer etwas Spanisch versteht weiß, dass es sich hier um ein privates Jagdrevier handelt.
Wie aber sieht es rechtlich damit aus?
Zur Jagd berechtigt ist, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und im Besitz einer entsprechenden Genehmigung ist. Wenn Minderjährige Schusswaffen mitführen, müssen sie von einem erwachsenen Jäger begleitet werden. Der erste Schuss darf ½ Stunde vor Sonnenaufgang und der letzte Schuss ½ Stunde nach Sonnenuntergang fallen.

Das Gesetz unterscheidet bei den Jagdgebieten nach Gebieten, in denen die Jagd unter Beachtung der allgemeinen Regelungen grundsätzlich erlaubt ist, und anderen Gebieten, die bestimmten Regelungen ( zB. Sicherheitszonen, umfriedete Jagdzonen und umfriedeter Jagdbesitz ) unterliegen.

In den Sicherheitszonen ist das Jagen strengstens untersagt, der Jäger muss einen Sicherheitsabstand von mindestens 100 m zu öffentlichen Gebäuden, Straßen etc. einhalten, außerdem ist es verboten in Richtung einer Sicherheitszone zu schießen.

Auf Antrag kann ein Gebiet als privates Jagdrevier ausgewiesen werden ( Coto privado de Caza ).

Bei 1 Eigentümer eines Jagdreviers muss das Grundstück eine Mindestgröße von 250 Hektar haben, bei mehreren Eigentümer muss es mindestens 500 Hektar groß sein.

Auf geschlossenen Grundstücken ist das Jagen generell verboten, will der Grundstücksbesitzer sichergehen, dass kein Jäger seinen Besitz betritt, muss er sein Grundstück durch Mauern, Hecken oder Zäune umfrieden und zusätzlich Jagdverbotsschilder aufstellen. Zu beachten ist, dass auch die Zufahrt zum Grundstück tatsächlich verschlossen ist, ansonsten handelt es sich nicht um ein geschlossenes Gebiet im Sinne des Jagdgesetzes.

Im Schadensfall haftet der Jäger grundsätzlich für Schäden, die er anrichtet, daneben haften aber auch die Eigentümer der Grundstücke, auf denen die Jagd legal ausgeübt wurde.( pf )

 


Jahresversammlung der "Asociacion de Vecinos - San Miguel de Salinas"
Am 20 Mai 2006 fand die Jahresversammlung der Asociacion de Vecinos in San Miguel de Salinas statt.

Etwas beschämend ist es schon, wenn von über 500 eingetragenen Mitgliedern lediglich etwa 50 Bewohner anwesend waren und somit ihr Interesse an dieser Vereinigung gezeigt haben.
Nach einer kurzen musikalischen Begrüßung gab der Vorsitzende, Manolo Gomez, einen Überblick über die geleistete Arbeit der Vecinos.
So wurden Kurse in Informatik, Gitarre, Schach und Yoga angeboten. Diese Kurse wurden gut besucht und von den Bewohnern San Miguels gerne angenommen.
Es wurden Ausflugsfahrten nach Cartagena und Terra Nartura gemacht und der "Tag der Frau" wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung gefeiert.

Auch auf komunalpolitischem Gebiet war die Asociacion de Vecionos tätig und auch erfolgreich:
Anzeigen gegen illegale Müllhalden, gegen illegale Konstruktionen von Geschäfts – und Wohnhäusern und gegen nachlässige Komunalaufsicht wurden bei der zuständigen Polizei erstattet.
Demonstrationsmärsche zum Erhalt der Sierra Escalona hatten Erfolg und die valencianische Landesregierung reduzierte den von der Gemeinde aufgestellten Bebauungsplan um fast die Hälfte der geplanten Bebauungsfläche.
Dass noch in diesem Jahr die Bewohner von Blue Lagoon genießbares Trinkwasser bekommen, ist z.B. ein großer Erfolg der hartnäckigen Haltung der Vecinos.
Ebenso wurden gegenüber dem Bürgermeister Unzulänglichkeiten in den verschiedensten Urbanisationenen ( defekte Straßen, Kläranlagen, mangelhafter Service der örtlichen Poststelle etc. ) aufgezeigt und gehörten zu den Reklamationen der Vecinos.

Hier wurde allen Anwesenden klar, dass nur eine Zusammenarbeit und eine Reklamation der mangelhaften Infrastruktur unter der Führung der Asociacion de Vecinos zu ( wenn auch minimalen und schrittweisen ) Erfolgen führen kann

Der Haushaltsplan von 2005 wurde vorgelegt und erläutert. Es wurde ein Defizit von 205,95 € ausgewiesen, einen gesetzlich vorgeschriebenen Zuschuß der Gemeinde San Miguel gab es für die Vecinos nicht.

Der geplante Haushalt für 2006/2007 wurde vorgelegt und erläutert. Hieraus geht hervor, dass das Kursusangebot für die Bewohner von San Miguel deutlich erhöht werden soll, weitere Demonstrationen und ( im Vorfeld der Komunalwahlen 2007 ) Versammlungen mit den zur Wahl stehenden Parteien und Abgeordneten des Gemeinderates sind vorgesehen. Hier haben die Bürger die Möglichkeit, gezielt auf ihre Probleme in den Urbanisationen hinzuweisen und Antworten von der Politik zu verlangen.

Gerade unsere englischen Mitbewohner haben die Infrastrukturprobleme in den Urbanisationen und die destruktive Haltung des Bürgermeisters beklagt und eine weitere verstärkte Zusammenarbeit ALLER in der Vereinigung Asociacion de Vecinos angemahnt und gefordert.

Mit der Neuwahl des Vorstandes ( Manolo Gomez als alter und neuer Vorsitzender ) endete die Versammlung mit einem gemütlichen Beisammensein bei Imbiss und Getränken. (pf - 220506)

Ciudad de las Comunicaciones

die Satire einer Urbanisation auf dem Gemeindegebiet von San Miguel de Salinas

Seit 10 Jahren habe ich mein Haus in der Urbanisation Ciudad de las Comunicaciones und wir warten noch heute darauf, endlich zu San Miguel de Salinas zu gehören. Warum wurden wir von der Gemeinde noch nicht übernommen? Auf der Straße von San Miguel nach Campoamor liegt, etwas 2 km hinter San Miguel, die Urbanisation Ciudad de las Comunicaciones.

Zuerst ist es einmal wichtig den Begriff Urbanisation zu klären : Laut Ley de Propiedad Horizontal (LPH) besteht eine Urbanisation nur dann, wenn gemeinschaftliche Elemente ( Pool, Tennisplatz, Straßen und Wege ) vorhanden und auch in der Escritura eingetragen sind – dieses ist in der Ciudad de las Comunicaciones nicht der Fall. So will ich hier lieber – wie es auch korrekt ist – von einer Siedlung sprechen.

Also, rechts an der Straße empfangen einige Fahnenmasten

den Anwohner und Besucher, ein großer Springbrunnen ►►►

►►► zeugt von der Gewaltigkeit dieser Siedlung. Das Wasser im Brunnen wurde gespart, wohl wegen der Wasserknappheit. Egal, der gute Wille wird dokumentiert. Weiter springt eine große Grünfläche mit Denkmal für ehemalige Postbedienstete ins Auge ►►► Bei der Einweihung vor 4 Jahren war alles gepflegt und grün, jetzt ein Anblick, der der Gemeinde alle Ehre macht. Auf breiten, gut ausgebauten Straßen ►►► kann der Anwohner und Besucher die Siedlung erforschen, vorbei an vorbereiteten Elektrokästen, die auf ihre Verwendung warten ►►► kann er die wunderbare Aussicht  ►►►
auf die blühende Landschaft ►►► genießen. Von der erwähnten Wasserknappheit ist hier nichts zu spüren, denn seit Jahren gibt’s Trinkwasser genügend und umsonst. ►►► Die gesunde Mittelmeerluft, das gepriesene Heilklima, wird angereichert mit Gerüchen aus der defekten Kläranlage, die sich in dieser Siedlung befindet. ►►► Dass es sich hier gut leben lässt, haben auch die Ratten und anderes Ungeziefer gemerkt und sie fühlen sich hier heimisch und vermehren sich rasend schnell. Weiter geht es über gut ausgebaute Straßen, ►►►
vorbei an noch zu verwirklichenden Grünflächen ►►► und normalen Straßen  ►►► bis zum geselligen Mittelpunkt dieser Siedlung, einem Lokal.  ►►► Sogar eine Kirche mit einer großen Turmuhr schmückt unsere Wohnstätte. Wen stört es, wenn diese zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten mit lauten Glockenschlägen die Anwohner nachts aus dem Schlaf reißt? So gäbe es noch viel mehr Dinge, die unsere Siedlung auszeichnen, aufzuzählen, unverständlich ist nur, warum die Gemeinde San Miguel diese Siedlung nicht übernimmt – oder will sie uns Bewohner nicht haben? Diese Vermutung liegt nahe, denn wie sonst ist es zu erklären, dass in unregelmäßigen Abständen das Straßenlicht für mehrere Nächte ausfällt und die Trinkwasserlieferung oft eingestellt wird Besucher, kommst du zur Siedlung Ciudad de las Comunicaciones kannst du vielleicht San Miguels Bürgermeister auf der Parkbank   ►►► erholsam sitzen sehen und er überlegt, warum er wohl diese Siedlung noch nicht übernommen hat.  ( pf – 21.4.06 )


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Erklärungen zum RAUMORDNUNGSPLAN

Der hier präsentierte Raumordnungsplan zeigt die Vorstellungen, die die Gemeinde San Miguel de Salinas bezüglich der Erweiterung des Dorfes hat. Dieser Plan ist durch die Landesregierung in Valencia noch nicht genehmigt, da verschiedene Auflagen bezüglich der notwendigen Infrastruktur nicht erfüllt sind.

Interessant ist die Tatsache, dass 61 % der Bevölkerung von San Miguel de Salinas nicht den präsentierten Vorstellungen des Gemeinderates zustimmen und viele andere Vorschläge mittlerweile vorliegen.

Es sollte dem Gemeinderat klar sein, dass nur unter Einbeziehung der Vorstellungen und Meinungen der Bewohner ein solches Erweiterungsprojekt realisiert werden kann. Aus diesem Grund sind wir für Meinungsäußerungen, Vorschläge und realistische Anregungen sehr dankbar.

Nur so können die Bewohner der Gemeinde realistisch in die Zukunftsplanungen mit einbezogen werden. (pf - 17.04.06)

Kampf um den Erhalt der Sierra Escalona
142 Hektar Wald sollen gerodet werden – Umweltschützer demonstrieren gegen neue Urbanisationen Auch das Regionalfernsehen “ tvb“ berichtet vom Bürgerprotest.

Die Auseinandersetzung zwischen Bauunternehmen und Umweltschützern wegen der massiven Erschließung der Sierra Escalona geht weiter. Am Sonntag, 2.April 2006 trafen sie sich wieder zu einem weiteren Demonstrationsmarsch durch die Sierra Escalona.

Der Umweltausschuss des valencianischen Landtages hatte sich dagegen ausgesprochen, das zwischen Orihuela, San Miguel de Salinas und Pilar de la Horadada gelegene Gebiet – alles in allem ca. 10.000 Hektar – als Naturschutzgebiet einzustufen. Der Artenreichtum der Region ist durch viele Studien belegt und international anerkannt.

 

Somit wurde dem Bebauungsplan PAU 21 mit 18-Loch-Golfplatz und 2.300 Wohnungen für ca. 8.000 Menschen zugestimmt. Mit der Umsetzung des PAU 21 wird das Land Valencia ein Gebiet von 3,5 Millionen Quadratmetern Größe zur Bebauung freigeben. Auch San Miguels Bürgermeister hatte sich erst kürzlich für den Bau neuer Golfplätze auf diesem Gebiet ausgesprochen. Die Umweltorganisation ASU sieht in dieser Zustimmung ein Umweltvergehen ersten Ranges. Zwei Drittel der zur Disposition stehenden knapp 3,5 Millionen Quadratmeter sind bewaldet.

Ebenso umstritten ist der Flächennutzungsplan PAU 5 : 85 Hektar der Fläche, die als Bauland für Häuser am Rand des Golfplatzes ausgewiesen sind, sind für ein Naturschutzprojekt vorgesehen. Das Land bei Dehesa de Campoamor soll nach Plänen der Bürgerinitiative für die Vergrößerung des Naturschutzgebietes von derzeit 5.000 auf 10.000 Hektar genutzt werden.

Die Naturschützer kämpfen verzweifelt für den Erhalt dieser Region als Naturschurzgebiet und gegen die Bauwut vieler Bauunternehmen. Sie befinden sich damit in guter Gesellschaft, denn auch der spanische König zeigt sich entsetzt über die Bauwut und Bausünden an der Küste in unserer Region.( pf )

Restaurante Los Carteros - ein beliebter Treffpunkt in der
Urbanisacion Ciudad de las Comunicaciones.
Das Restaurante Los Carteros, besser bekannt unter dem alten Namen Club Social in der Urbanisacion Ciudad de las Comunicaciones hat sich im Laufe der Zeit zu einem Treffpunkt der unterschiedlichsten in - und ausländischen Bewohner der Urbanisation entwickelt.

Nicht nur deutsche Bewohner treffen sich regelmäßig sonntags gegen 11 Uhr zu ihrem Stammtisch dort, auch gesellige Abende mit englischen, norwegischen, holländischen und spanischen Anwohnern finden dort häufiger statt.

Gemütliche Sitzgelegenheiten, eine reichhaltige Speisekarte und die freundliche Bedienung sind selbstverständlich. Einer mehrsprachigen Plauderei an der Theke bei Rotwein und / oder anderen Getränken geht dort niemand aus dem Weg und auch private Feiern und Abende mit Tanzmusik bereichern das Angebot. Öffnungszeiten : Freitag – Sonntag von 12.00 Uhr bis der letzte Gast gegangen ist, ab April täglich geöffnet. Musik und Tanz : Freitag und Sonntag

 

Spanisch lernen in San Miguel de Salinas - 24.03.06
Ein von sehr vielen ausländischen Bewohnern gerne angenommenes Angebot ist die Möglichkeit, in San Miguel de Salinas Spanisch zu lernen... Mehr von dieser Geschichte Die Gemeinde bietet seit 1999 kostenfrei allen dort gemeldeten Bewohnern an, in 12 unterschiedlichen Kursen, die in 5 Leistungsstufen aufgegliedert sind, die Landessprache zu erlernen.

2 Lehrer vermitteln während des Unterrichts, der in der Regel 2 Stunden dauert und auf spanisch abgehalten wird, Grundkenntnisse und darüber hinaus noch umgangssprachliche Fertigkeiten, geschichtliches Hintergrundwissen, Bräuche und aktuelle politische, sowie kulturelle Begebenheiten. Der vorhandene Spaß am Unterricht ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für effektives Lernen. So hilft die Gemeinde Sprachbarrieren abzubauen und Sicherheit in dem Umgang mit Einheimischen zu bekommen.

Interessierte Bürger, die in der Gemeinde gemeldet sein müssen, können sich in der Zeit von September – Oktober jährlich im Rathaus für diese Kurse anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich die Kosten für Unterrichtsbücher und Schreibutensilien müssen vom Teilnehmer selbst getragen werden. (pf/af)


Mit vereinten Kräften für unsere Sicherheit - 17.03.06
Um gegen die Kriminalität vorzugehen, wollen die Anwohner von San Miguel de Salinas und die Polizei an einem Strang ziehen. Was ist zu tun ?

Die Meinungen gehen auseinander, San Miguels Polizeichef sagt, dass die Gemeinde immer sicherer wird, die steigende Anzahl von Einbrüchen in den Urbanisationen, die mittlerweile auch tagsüber, wenn die Bewohner anwesend sind, zunimmt, spricht eine andere Sprache.

Was kann man tun ??

Die Nachbarschaftsvereinigung 'Asociación de Vecinos de San Miguel de Salinas' hat eine Sicherheitskommission, die aus den Vertretern der einzelnen Urbanisationen besteht, ins Leben gerufen. Sie sollen ein Sicherheitskonzept entwickeln, dass in Zusammenarbeit mit der Gemeinde dann umgesetzt werden kann. Dieses dauert sicherlich eine sehr lange Zeit, um verwirklicht zu werden. So lange aber dürfen wir nicht untätig sein und den kriminellen Elementen die Möglichkeit bieten, ungehindert ihre Vorhaben umzusetzen.

Eine schnelle, leicht zu verwirklichende Möglichkeit wäre es, wenn sich die Nachbarn einer Urbanisation dazu entschließen könnten, ein unüberhörliches akkustisches Warnsignal ( Hupe etc.) zu installieren.

So könnten, wenn falsche Gasmänner, die Schläuche auswechseln wollen, wenn an der Haustür Sofas, Bilder, Maschinen zu Spottpreisen angeboten werden, wenn offensichtliche Erkundungsfahrten nach lohnenden Einbruchsobjekten auffallen, durch diese Warnsignale die Nachbarn auf die drohende Gefahr hingewiesen werden.

Sicherlich spricht es sich in Gaunerkreisen bald herum, dass in solchen Urbanisationen, in denen Nachbarn aufpassen und sich gegenseitig warnen, nichts zu holen ist, bzw. erhebliche Schwierigkeiten zu erwarten sind.

Überlassen wir nicht alles dem langen Amtsweg, handeln wir gemeinsam in unserem Umfeld für mehr Sicherheit.

Wohlgemerkt, ich rufe nicht zur Selbstjustiz auf, obwohl , oder gerade weil ich weiß, dass sich viele Nachbarn zum eigenen Schutz in ihren Häusern mit ( verbotenen ) Waffen versorgt haben.(pf)
Hauptwohnsitz ist entscheidend (Wann muss sich ein Bürger im Einwohnermeldeamt registrieren?)

Jede Person, egal ob Spanier oder Ausländer, hat die Pflicht, sich in der Stadt einzuschreiben, in der er sich den größten Teil des Jahres aufhält.

Wer also 6 Monate und mehr Spanien als seine Heimat nennt, muss sich anmelden. Wichtig in Spanien ist der Hauptwohnsitz. Man kann aber nur einmal angemeldet sein – in zwei Städten, das geht nicht.
Bewohnt nun ein Resident weniger als 6 Monate seine Heimat in Spanien, machen die Ayuntamientos dennoch Ausnahmen.
So beispielsweise, wenn der Besitzer einer segunda residencia ein Auto mit spanischem Nummernschild anmelden will.
Für diesen Vorgang braucht er die Wohnbestätigung der Gemeinde. Doch bezüglich der Ausnahmen hat jede Gemeinde ihr Freiheiten, die Unterschiede sind gross.
Über den Zeitpunkt der Anmeldung gibt es keine feste Richtlinie, es sollte aber so bald als möglich passieren. Die Deutsche Botschaft in Madrid empfiehlt, innerhalb von 3 Monaten nach dem Umzug sich anzumelden.
Von der Möglichkeit der Registrierung im Einwohnermeldeamt sollten die Bewohner Gebrauch machen. Schließlich fließen bei höherer Einwohnerzahl der Stadt mehr finanzielle Mittel zu. Diese bedingen einen besseren Ausbau der Infrastrukturen wie Schulen, Straßen, Beleuchtung und Versorgung mit Ärzten.
Die spanische Meldepflicht unterscheidet sich deutlich von der deutschen. Während in Spanien lediglich der Hauptwohnsitz gemeldet werden muss, ist der Bürger in Deutschland gehalten, jeden Wohnsitz anzumelden.

Wichtige Unterlagen
Für die Anmeldungen werden in der Regel folgende Dokumente benötigt:
--- Fotokopie des Auszuges aus dem Grundbuchamt ( Escritura ) oder eine Telefon- , Strom- oder Wasserrechnung in der die Adresse aufgeführt ist
--- Aufenthaltsgenehmigung ( Residencia ) oder Ausweis
--- bei Kindern unter 18 Jahren das Familienbuch. Falls Eltern getrennt leben oder geschieden sind, ist ferner ein Nachweis über das Sorgerecht der Kinder vorzulegen

Wichtig bei allen aufgezählten Dokumenten:
Die geforderten Dokumente müssen unbedingt in spanischer Sprache vorgelegt werden

Anmelden bei der spanischen Gemeinde kann sich ein deutscher Bürger aber nur, wenn er dauerhaft (residente) in dieser Gemeinde wohnhaft ist.

Es reicht rechtlich gesehen nicht die Angabe, mehr als ein halbes Jahr hier an der Küste zu leben. Es kann die Frage gestellt werden : „ Wohnen Sie dauerhaft hier ? Haben Sie sich in ihrem Heimatort abgemeldet ? „ Gängige Praxis ist, nach Aussagen des zuständigen Honorarkonsuls in Alicante, dass einige spanische Gemeinden die Namen und Daten der anmeldenden Personen an die Konsulate weitergeben, die dann diese Daten an die Stadtverwaltungen in Deutschland weiterreichen müssen.
Dann liegt es in der Verantwortung der städtischen Behörden, das zu überprüfen.

Ein Zweitwohnsitz im Ausland ist aber gemäß des deutschen Meldegesetzes nicht erlaubt.

Lt. Konsul müssen sich dann die Leute entscheiden, wo sie wohnen wollen, evtl. auch mit der Konsequenz, dass sie sich aus Spanien wieder abmelden müssen, wenn sie auf die Vorzüge aus Deutschland nicht verzichten wollen. ( pf )


SICHERHEIT für alle Einwohner - 16.02.2006

Auf einer Versammlung der Vecinos zum Thema SICHERHEIT erhitzten sich die Gemüter der etwa 100 erschienenen Bewohner der zu San Miguel de Salinas gehörenden Urbanisationen. Das Hauptthema, die Sicherheit in den Urbanisationen, die steigende Kriminalität in den Straßen und die Machtlosigkeit der örtlichen Polizei führten zu heftigen Reaktionen der Bewohner.Da konnte auch nicht der Hinweis einer Gemeindemitarbeiterin beruhigen, dass in San Miguel de Salinas 17 Polizisten angestellt und tätig sind.

Die Frage: "Wo bleibt die Polizei?" wurde sehr oft gestellt, denn das Schreckgespenst Stadterweiterung  ( von derzeit 7.000 auf dann 100.000 Einwohner ) läßt die Kriminalitätsrate ins unermesslich steigen. Es wurde beschlossen, eine Komission zu wählen, die sich mit den dringenden Sicherheitsfragen beschäftigt und einen Aktionsplan ausarbeitet.

Am 16.2.2006 fand die konstituierende Sitzung dieser Komission statt. Vertreter verschiedener Urbanisationen waren anwesend :
  • El Galan - Constantino Fernandez  Tel. (+34) 610333144
  • Blue Hill - Heidi Brenner  (+34) 966791385 / Terry Watson (+34) 966791385
  • Ciudad de las Comunicaciones - Juan Mener  (+34) 625227337  / Lucio Nunez  (+34) 965720943  / Nicola Antonelli  (+34) 966723291  / Jose M. Lorente (+34) 600833175
  •  Blue Lagoon  - Julia Williams  (+34) 966791304 
  • Lago Azul  - Carlos von der Brüggen  (+34) 965720432 
  • Balcon de la Costa Blanca - Henny Zepter  (+34) 965720279 
  • Junta Dirctiva Asociación de Vecinos - Manuel Gomez  (+34) 965720351

Es wurde über das weiteer Vorgehen  ( Gespräch mit dem Bürgermeister und der Polizei, Land Valencia etc. ) beraten. Von höchster Priorität aber sind die Sicherheitsvorkehrungen, die in der Nachbarschaft in den einzelnen Urbanisationen durch gemeinsame akustische Warnungen bei verdächtigen Personen und Handlungen vorgenommen werde können. Auch so können kriminelle Elemente an der Durchführung des Verbrechens gehindert und bei der Planung der Tat abgeschreckt werden. HELFEN SIE MIT und machen Sie sich Gedanken über Ihre Sicherheit und wenden Sie sich an die oben stehenden Personen und an diese Website, wenn Sie Vorschläge und Fragen zu diesem Thema haben. (pf)

KOMMUNALWAHL im Mai 2007 - 22.02.2006

Ob defekte Strassen, fehlende Kläranlagen oder zuwenig Krankenhäuser – Gründe für ausländische Einwohner sich in die Politik der Gemeinde einzumischen gibt es genügend.

Seit 1999 dürfen auch die Deutschen und alle anderen EU-Bürger bei spanischen Kommunalwahlen mitmischen : als Wähler und als Kandidaten. Dies folgt aus Artikel 19 des EU-Vertrages, der in spanisches Recht übernommen wurde.

Grundlage für das spanische Wählerverzeichnis sind die Melderegister der Gemeinden. Wer nicht angemeldet ist, kann auch nicht wählen. Eine Tarjeta de Residencia braucht man ausdrücklich nicht. Das spanische Gesetz sieht vor, dass ausländische Bürger mit Wohnsitz in Spanien ihren Wunsch, an den Kommunalwahlen teilzunehmen, aktiv äussern müssen (siehe untenstehendes amtliches Formular – bitte ausdrucken , ausfüllen und im Rathaus abgeben  ) Das Wahlamt schickt deshalb drei Monate vor der Wahl allen ausländischen Unionsbürgern ein Erinnerungsschreiben. Wer noch nie gewählt hat, sollte sich dann auf der Gemeinde ins Wahlregister eintragen lassen. Wer schon eingetragen ist, muss dies nicht wiederholen. Nicht EU-Ausländer müssen ihre Anmeldung alle 2 Jahre bestätigen lassen. Für Unionsbürger gilt diese Regelung nicht. (pf)

RAUMORDNUNGSPLAN von San Miguel de Salinas - 24.02.2006

Wie in anderen Gemeinden an der Costa Blanca üblich, erweitert auch San Miguel de Salinas sein Neubaugebiet.

Der Raumordnungsplan von San Miguel de Salinas ist im April 2003 vom Rathaus verabschiedet worden und liegt seitdem zur Genehmigung beim Ministerium für Land und Wohnungsbau des Landes Valencia. Die Regierung legt nun als Nächstes eine Einspruchsfrist fest. der Plan General de Ordenacion Urbana ( PGOU ) sieht den Bau von 50.000 bis 70.000 neuen Wohnungen vor und legt in der Gemeinde ein geschätztes Bevölkerungswachstum von bis zu 150.000 Einwohnern zu Grunde. der PGOU hat am 4. Februar 2004 grünes Licht vom Umweltministerium erhalten.

Erschlossen werden soll das gesamte Gebiet südlich van San Miguel de Salinas, zwischen dem Ortskern und den Siedlungen Las Filipinas und Ciudad de las Comunicaciones. Insgesamt 1.500 Hektar Suelo rustico ( Agrarland ) sollen in Bauland umgewandelt werden. Minister Rafael Blasco hat zunächst den Plan SUS-A verabschiedet, der den Bau von 1.690 neuen Wohnungseinheiten am Dorfrand vorsieht. Damit verdoppelt sich die derzeitige Einwohnerzahl von San Miguel de Salinas auf 13.000 Einwohner.

Dieser Plan PGOU hat hitzige Debatten im Dorf ausgelöst. Seit 1 Jahr vergeht kein Monat, in dem nicht die eine oder andere Bürgerinitiative vor dem Rathaus gegen die massive Landerschließung demonstriert. Der Stein des Anstoßes, der PGAU, definiert, wo in Zukunft weiter Mandelbäume blühen dürfen und wo Ferienhaussiedlungen gebaut werden, das sind mehrere Kilometer Aktenordner.

55 Quadratkilometer groß ist San Miguel de Salinas, ein wenig kleiner als Torrevieja ( 71 Quadratkilometer ) und bei weitem nicht so groß wie Orihuela mit 370 Quadratkilometern Grundfläche. 25 Häuser pro Hektar entspricht einer Aufteilung der Parzellen in Grundstücke von je 400 Quadratmetern. Es wird so kommen, dass die Baufirmen wie Heuschrecken einfallen, um nach getaner Arbeit schnell wieder zu verschwinden, die Lebensqualität geht aber verloren.( pf )

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